Wer mit sanfter Bewegung beginnen möchte, steht schnell vor der Frage: Yoga oder Qigong? Beide stammen aus fernöstlichen Traditionen, beide verbinden Atem und Bewegung, und doch unterscheiden sie sich deutlich. Dieser Vergleich hilft bei der Entscheidung.
Herkunft und Grundgedanke
Yoga stammt aus Indien und arbeitet mit gehaltenen Körperhaltungen, den sogenannten Asanas, sowie mit Atemtechniken. Qigong wurzelt in der chinesischen Tradition und besteht aus fließenden, oft wiederholten Bewegungsabläufen, die die Lebensenergie Qi in Fluss bringen sollen.
Bewegungscharakter
Yoga ist häufig statischer und fordert in vielen Stilen auch Kraft und Dehnfähigkeit. Qigong ist nahezu immer langsam und kreisend, was es besonders gelenkschonend macht.
Für wen eignet sich was?
- Yoga passt zu Menschen, die auch körperlich gefordert werden und an Beweglichkeit gewinnen möchten.
- Qigong eignet sich hervorragend für Einsteiger, Ältere oder alle, die sanfte, meditative Bewegung suchen.
- Beide lassen sich wunderbar kombinieren und ergänzen einander.
Mein Fazit
Es gibt keinen Gewinner. Die bessere Wahl ist schlicht jene, die Ihnen Freude bereitet und die Sie regelmäßig praktizieren. Probieren Sie idealerweise von beidem eine Schnupperstunde aus und hören Sie auf das Gefühl Ihres Körpers danach.